Ich lächle dann meistens und sage: „Definiere ‚immer‘.“
Aber eigentlich lautet die Antwort ja.
Brooke war ein Kind, das auf Kommando weinen und auf Kommando wieder aufhören konnte; eines, das einem ganzen Raum voller Erwachsener in die Augen schauen und denjenigen auswählen konnte, der ihr am ehesten geben würde, was sie wollte. Schnell merkte sie, dass unsere Mutter ihr nicht nur glaubte, sondern sie auch bevorzugte.
Als wir klein waren, hatte Mama einen rot-weiß-blauen Kühlschrankmagneten mit dem eleganten Spruch „BLESS THIS MESS“. Darunter klebte sie Brookes Schulfotos und Kunstwerke mit glitzernden Goldsternen.
Meine Zeugnisse hingen an der Seite des Kühlschranks.
Neben der Einkaufsliste.
Unter dem Papierhandtuch-Coupon.
Eines Nachmittags, ich war zwölf und Brooke neun, kam ich mit einer Schleife vom Wissenschaftswettbewerb nach Hause. Zweiter Preis. Ich hatte eine kleine Platine gebaut, die aufleuchtete, wenn man in die Hände klatschte – nichts Besonderes, aber ich hatte wochenlang daran gearbeitet.
Ich hielt meiner Mutter das Band hin, als wäre es ein Friedensgeschenk.
Sie blickte vom Küchentresen auf und sagte: „Das ist schön, Schatz“, als ob sie auf das Wetter reagierte.
Dann stürmte Brooke ins Zimmer und wedelte mit einer zerknitterten Teilnahmebescheinigung der Fußballmannschaft.
"Mama! Schau mal!", rief sie und brach bereits in Tränen aus.
Mamas Gesichtsausdruck veränderte sich. Sie rannte durch die Küche, hob Brooke hoch, als hätte sie eine olympische Medaille gewonnen, und küsste sie auf die Wange.
„Mein Stern“, sang sie. „Mein Kleines.“ Ich bin so stolz auf dich.
Ich stand da mit dem Band in der Hand und hörte meiner Mutter zu, wie sie das Zertifikat lobte, das Brooke in den Staub geworfen hatte.
Brooke schaute über die Schulter ihrer Mutter und unsere Blicke trafen sich.
Sie lächelte breit.
Kein kindliches Lächeln.
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