„Seid ihr schon fertig? Bringt mehr Essen!“
Laura zuckte zusammen. Sie drehte den Wasserhahn zu, wischte sich die Hände an der Hose ab und antwortete leise:
„Ja.“
Da habe ich es verstanden. Es war nicht nur Müdigkeit. Es war Druck. Kontrollzwang. Dieser stille Druck, der einen Tag für Tag zermürbt.
Margaret bemerkte mich endlich. Sie lächelte höflich, aber ohne Herzlichkeit.
„Oh, wir hatten Sie heute nicht erwartet“, sagte sie und blieb sitzen.
Ich habe nichts gesagt.
Laura kehrte mit leicht gebeugtem Rücken und vorsichtigen Bewegungen zum Waschbecken zurück – als fürchtete sie, etwas falsch zu machen. Sie klagte nicht. Und dieses Schweigen beunruhigte mich am meisten.
Ich holte mein Handy heraus, tat so, als läse ich Nachrichten, und trat beiseite. Ich rief Javier an, einen alten Freund der Familie, der inzwischen als Anwalt arbeitete und oft Familien in emotionalen und familiären Krisen beistand.
„Ich brauche dich hier“, sagte ich leise. „Um dich nach Hause zu meiner Tochter zu bringen.“
Im Zimmer änderte sich nichts. Daniel setzte sich wieder hin. Margaret aß weiter. Laura spülte weiter ab.
Wenige Minuten später klopfte jemand an die Tür.
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