Klein.
Sofort.
« Mama. »
Diese eine Silbe war Rettungsanker und Messer zugleich.
Ich starrte geradeaus auf die verschwommene Straßenlinie.
Meine Brust fühlt sich eng an.
Ich versuchte, die Panik zu unterdrücken, die aus mir herausbrechen und sich überallhin ergießen wollte.
Meine Mutter telefonierte noch über die Freisprechanlage.
Aber ich hatte nur eines im Sinn.
Ivy hat es gehört.
Sobald mir das klar wurde, tippte ich auf den Bildschirm und nahm den Anruf schnell vom Lautsprecher weg.
Es war eigentlich ein Reflex.
Das ist, als würde man ein Messer vom Boden aufheben, bevor ein Kind darauf tritt.
„Mama“, zischte ich.
Denn Flüstern macht offenbar alles besser.
„Ich fahre.“
Ivy ist im Auto.
Wir sind auf dem Weg zum Flughafen.
Worüber redest du?
Meine Mutter sagte.
Und der vorsichtige Ton verschwand.
Als ob es nie existiert hätte.
„Du hast mich schon gehört.“
„So ist es besser.“
Besser für wen?
Die Frage brannte mir zwischen den Zähnen.
Ich schaute wieder in den Spiegel.
Ivy strampelte nicht mehr mit den Füßen.
Sie starrte einfach nur geradeaus.
Fox drückte sich eng an ihre Brust, als wäre sie eine Rüstung.
Ihre winzigen Finger drückten sich so fest in den Plüsch, dass ihre Knöchel blass wurden.
Ihr Gesichtsausdruck war erloschen.
Die Art, wie Kindergesichter erstarren, wenn sie versuchen, etwas zu greifen, das zu groß für sie ist.
Die Unschuld war aus ihren Augen gewichen.
Ersetzt durch eine vorsichtige Furcht.
Es war, als wäre sie in einen Raum getreten, in dem die Erwachsenen plötzlich gefährlich waren.
Ich traute meinem Mund nicht mehr, nicht einmal mehr für einen einzigen Satz, in ihrer Gegenwart.
"Moment mal", sagte ich.
Abgeschnitten.
„Eine Sekunde.“
Dann lehnte ich mich gerade so weit zurück, dass meine Stimme für Ivy leise blieb.
„Schatz, schnall dich an.“
Ich stehe direkt vor der Tür.
Meine Hand zitterte, als ich den Türknauf ergriff.
Ich habe schnell gehandelt.
Nicht, weil ich sie verlassen wollte.
Weil ich mich von ihr und dem Gift in meinem Ohr distanzieren musste.
Bevor sie antworten konnte, war ich schon aus dem Auto ausgestiegen.
Tür geschlossen.
Die kalte Luft traf meine Wangen wie ein Schlag.
Der Lärm der Autobahn übertönte alles andere.
Ein anhaltendes, wütendes Geräusch.
Es war, als ob die ganze Welt aufschrie.
Nur einen Schritt von meinem Kind entfernt.
Ein Schritt näher zur Wahrheit.
Ich nahm wieder den Hörer ab.
Der Bildschirm fühlte sich unter meinem Daumen glatt an.
Mein Atem strömte in einer dünnen Wolke aus.
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