Deine Tochter ist peinlich. Deine Schwester braucht mal einen Tag ohne Drama. Wir waren gerade mit unserem Gepäck auf dem Weg zum Flughafen.

Nicht Justin.

Es war der reifste Satz, den ich je geschrieben hatte.

Und meine Hand hat nicht gezittert.

Julia und ich sind uns auch näher gekommen.

Nicht etwa, indem wir drei Stunden lang über unsere Gefühle diskutieren.

Auf realistische Weise.

Wir haben einmal den Kinderbetreuer gewechselt.

Ohnehin.

Wir haben unseren Gefühlen freien Lauf gelassen, während die Kinder spielten.

Leise Stimmen.

Immer wieder wanderten die Blicke, begleitet von der ständigen Wachsamkeit der Eltern, zum Spielzimmer.

Es fühlte sich allmählich wie eine Schwesternschaft an.

Ohne dass einer von uns ihm einen Namen gegeben hat.

Ein gewisses Maß an Nähe könnte bestehen.

Ohne dass es eine Aufführung sein muss.

Dann lud mich Julia zu einem wöchentlichen Theatertreffen für Alleinerziehende in einem Gemeindezentrum ein.

„Das ist keine große Sache“, versprach sie.

„Kinder spielen.“

Erwachsene tun so, als könnten sie sich noch daran erinnern, wie man mit anderen umgeht.

Das klang für mich wie ein Albtraum.

Also ging ich hin.

Und dort lernte ich Lucas kennen.

Er kam mit einem kleinen Jungen namens Leo herein.

Er hatte eine widerspenstige Haarsträhne und den ernsten Gesichtsausdruck eines Kindes, das sich fragte, ob es hier irgendwelche Snacks zu kaufen gäbe.

Lucas fiel nicht auf.

Er sah nicht so aus, als würde er sich um den Titel des Lieblingsvaters bewerben.

Ihm sind einfach Dinge aufgefallen.

Er hielt einer Mutter, die mit einem Kinderwagen zu kämpfen hatte, die Tür auf.

Er hob einen heruntergefallenen Trinkbecher auf, als wäre er nichts, was seiner Würde unterlegen wäre.

Er nickte Ivy zu, als wäre sie ein Mensch.

Für mich ist es kein Accessoire.

Es geschah nicht alles auf einmal.

Lucas wurde ein fester Bestandteil unseres Alltags.

Und dann unser Leben.

Zwischen Ivy und Leo hat es auf Anhieb geklappt, so wie Kinder das tun, wenn sie jemanden finden, der ihnen nicht das Gefühl gibt, zu viel zu sein.

Sie bauten Türme.

Sie wurden abgeschossen.

Sie stritten über Spielzeug mit der unerbittlichen Ehrlichkeit, die nur Kinder besitzen.

Dann, innerhalb weniger Minuten, verziehen sie einander.

Die Sonntage bei Barbara und Walter wurden zu einem festen Bestandteil des Alltags.

Ein Jahr verging.

Ruhig.

Robust.

Und irgendwie, ohne viel Aufhebens, planten wir schließlich eine Hochzeit.

 

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