„Sogar die Streusel“, flüsterte sie.
„Hauptsächlich Schokoladenstreusel“, sagte ich.
Und ich zwang mich zu einem Lächeln, das sich anfühlte, als würde ich einen blauen Fleck dehnen.
Wir saßen am Fenster.
Das Glas war kalt, als ich meinen Ellbogen dagegen lehnte.
Draußen fuhren Autos vorbei und Menschen eilten mit Einkaufstüten herbei.
Lebensmitteleinkäufe während der Feiertage.
Leben, die so normal aussahen, es traf mich mitten ins Herz.
Ivy starrte ihren Eisbecher an und aß ihn nicht.
Das Eis begann an den Rändern weich zu werden.
Glänzend.
Schmelzen.
Die Pünktchen glitten langsam an den Seiten herab wie winzige, leuchtende Konfetti, die nicht zusammenhalten konnten.
Ivys Löffel lag unberührt da.
Sie starrte es an, als ob es ihr vielleicht eine Antwort geben würde, wenn sie nur lange genug wartete.
Dann fiel mein Blick auf den Tisch neben uns.
Ein älteres Ehepaar.
Ihre Tochter.
Ein kleines Mädchen in etwa Ivys Alter.
Sie waren einfach zusammen.
Einfach.
Als ob sich niemand seinen Platz verdienen müsste.
Das kleine Mädchen lachte herzlich.
Ohne zu zögern, lehnte sie sich an ihre Mutter.
Der ältere Mann griff über den Tisch und wischte dem Kind mit einer Serviette einen Fleck von der Wange, als wäre es das Normalste der Welt.
Die ältere Frau lächelte sie mit dem sanften Stolz einer Person an, die sich in der Liebe geborgen fühlte.
Mir schnürte sich der Hals zu.
Ich schaute schnell weg.
Als ob das es stoppen würde.
Das ist nicht der Fall.
Die ältere Frau beugte sich vor.
Auerhahn.
„Hey“, sagte sie.
"Geht es dir gut?"
Ich öffnete den Mund, um zu sagen: Na gut.
Es kam nichts heraus.
Die Wahrheit war tief in meiner Brust verborgen.
Zu schwer, um sich reibungslos bewegen zu können.
Ich schluckte.
Doch mein Hals blieb wie zugeschnürt.
Ivy schnaubte neben mir.
Ruhig.
Es schien, als versuche sie, sich so klein wie möglich zu machen, um keinen Ärger zu verursachen.
Deshalb ging etwas kaputt.
Denn kein Kind sollte diese Lektion lernen müssen.
Nicht um sechs Uhr.
Niemals.
Die ältere Frau blickte von Ivy zu mir und ihr Blick wurde weicher.
"Möchtet ihr beiden euch zu uns setzen?"
Bevor ich antworten konnte, rutschte ihre Tochter vom Stuhl und ging zu Ivy hinüber.
„Ich bin Mia“, sagte sie.
Magst du Einhörner?
Ivy blinzelte.
Es war, als könne sie es kaum fassen, dass man sie so einfach angesprochen hatte.
Ohne zu urteilen.
"Ja", sagte sie.
Und das Wort war schüchtern.
Aber im Ernst.
„Na los“, sagte Mia.
Und Ivy folgte ihr in die Spielecke, als ob ihr Körper sich daran erinnern könnte, wie es war, ein Kind zu sein.
Die Erleichterung, die mich überkam, war sofort spürbar.
Schmerzhaft.
Meine Schultern sanken einen Augenblick.
Meine Lungen konnten endlich wieder tiefer atmen.
Ivy trug einen kleinen Fuchs, der beim Gehen an ihrer Hand baumelte.
Nicht länger umschließend wie eine Rüstung.
Die ältere Frau lächelte.
„Ich bin Barbara.“
Das ist Walter.
Und das ist unsere Tochter Julia.“
„Sarah“, sagte ich.
„Im Efeu.“
Barbara beugte sich nicht nach vorn, als ob wir im Begriff wären, einen tiefen Tauchgang zu unternehmen.
Sie nickte lediglich in Richtung des Spielbereichs, wo Ivy und Mia sich bereits um einen Plastiklöffel stritten, als ob das von Bedeutung wäre.
„Sie hat ein angenehmes Aussehen“, sagte Barbara.
Als ob das alles wäre, was sie wissen musste.
Walter schob mir ohne Aufhebens eine Serviette zu.
Eine kleine Geste.
Große Auswirkungen.
Die Serviette war schlicht weiß.
Nichts Besonderes.
Aber die Art und Weise, wie er es so ruhig angeboten hat.
Ohne Mitleid.
Es löste ein Gefühl der Erleichterung in meiner Brust aus.
Bevor ich mich versah, tupfte ich mir schnell eine Träne aus dem Augenwinkel.
Wütend über meine eigene Schwäche.
Gleichzeitig war ich dankbar, dass jemand so tat, als wäre es überhaupt keine Schwäche.
Julia warf mir einen kurzen, mitfühlenden Blick zu und sagte:
Urlaub kann ganz schön hektisch sein.
Ich stieß einen Seufzer aus, der sich nicht wirklich wie ein Lachen anhörte.
Das ist eine Möglichkeit, es auszudrücken.
Barbara sah mich einen Moment lang an.
Ruhig.
Nicht neugierig.
Und haben höflich gefragt.
"Geht es dir gut?"
Ich hätte ja sagen sollen.
Ich hätte einfach sagen sollen, dass ich müde bin.
Ich habe weitergemacht, wie ich es immer tue.
Doch mein Mund hat mich verraten.
„Nicht wirklich“, gab ich zu.
Und weil der Damm bereits gebrochen war, entkam ein Satz.
„Wir wollten zu Thanksgiving nach Hause fliegen.“
Und dann rief meine Mutter an und sagte, wir sollten nicht kommen.“
Barbaras Gesichtsausdruck veränderte sich.
Keine große Sache.
Sofort.
Es war, als wären die Worte in ihren Körper gelandet, genau wie in meinen.
„Wegen Ivy?“, fragte Julia leise.
Als ob sie die Antwort schon kennen würde.
Ich wollte aber keine Annahmen treffen.
Ich starrte auf meine Hände.
Meine Finger umklammerten meine Tasse.
Die Hitze dringt in meine Haut ein.
Ich beobachtete, wie mein Daumen unbewusst in kleinen Kreisen über den Rand strich.
"Ja", sagte ich.
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